Eddys Leidensweg – Giardien, Pankreatitis, Durchfälle usw………. 1


Eddie jetzt 2 Jahre 8 Monate (wird im Juli 2017 3 J.)

 

2014

September:

Eddy kam mit 8 Wochen zu mir. Beim Züchter wurde er mit Reis, Nassfutter und Trockenfutter von AXXi ernährt.Mir wurde neben Spielzeug auch eine Tüte voll Tockenfutter mitgegeben.

Damals kannte ich Rohfütterung noch nicht. Als er schlimme Durchfälle bekam (mit ca 10 Wochen bin ich mit ihm zum Arzt gegangen,dieser verschrieb Panacur, wegen Giardien, im 3 Tagesrhythmus, dazu Schonkost ( gekochtes Hühnchen und Reis). Nach 2 Wochen ging es ihm noch nicht besser, woraufhin erneut Panacur verschrieben wurde- im 5 Tagesrhythmus. Weitere 3 Wochen später, Eddy hatte schon 3 Kilo weniger, wurde dann ein weiteres mal Panacur und Metronidazol verschrieben. Weitere 3 Wochen später und knappe 5 Kilo weniger (der Welpe war nun 18 Wochen alt, schlapp und dem Tod fast näher als dem Leben) ging ich auf Entdeckungsreise und kam auf Prey.
November: Umstellung auf Prey und Behandlung mit MSM und meinem Eddie ging es bereits nach einer Woche viel besser. Nach ca. 4 Wochen waren keine Giardien mehr nachweisbar.

 

April:  Bravecto
Mai: Kastrationschip (Wirksamkeitsdauer: 6 Monate)
Juni: Bravecto
Juli: Eddie bekam wieder Durchfälle, Erbrechen und starke Bauchkrämpfe.

Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt,von THP zu THP,von Klinik zu Klinik. Ich war so verzweifelt, dass ich mir einen Barf-Plan hab erstellen lassen.
Ab diesem Zeitpunkt ging es immer weiter bergab. Eddie lag nur noch und hat vor Schmerzen gezittert, hatte mehrfach täglich erbrochen, Blähungen, Durchfälle,die teils blutig waren, außerdem erneut 3 Kg verloren.

Dezember: Als ich an einen THP kam,der leider sehr weit weg praktiziert, habe ich mir die Werte aus der Klinik ausdrucken lassen und es war eindeutig eine akute Pankreatitis ( vermutlich ausgelöst durch Bravecto). Er sagte mir,ich solle ihn dem Fall keinerlei Pflanzenanteile füttern.

Daraufhin bin ich durch die Prey-Model-Raw-Gruppe bei Facebook auf eine Datei von Patrizia Rappensperger gestoßen und da ich mir sehr unsicher war,hab ich sie angeschrieben. Wir telefonierten zeitnah und sie empfahl mir ihn erstmal fasten zu lassen bis sich alles beruhigt hatte und dann mit Pankreatin und nur gewolftem Fleisch (15% Fett) in kleinen Happen anzufangen ( ich hab erst mal nicht gehört und hab ihm Almazyme gegeben,was rausgeworfenes Geld war. Mit Pankeatin gings dann besser).Als es ihm besser ging konnte ich im etwas mehr geben und bin recht zügig wieder auf eine Mahlzeit gekommen. Ihm ging es jeden Tag ein Stück besser und bald ging es auch wieder ihm Organe und gewolfte Knochen zu geben und diese Ration zu steigern.

 

2016

März: Wir waren schon bei gulaschgroßen Fleischstücken angekommen, als Eddie die Diagnose SRMA bekam.Er musste daher anfangs 100 mg Prednisolon bekommen. Die Cortisontherapie dauerte 6 Monate,wobei es nach und nach reduziert wurde.
April: Eddie verlor 5 Kg an Gewicht,bekam wieder blutige Durchfälle,Bauchschmerzen mit Zittern ,Erbrechen, Blähungen und Gammelfleischgeruch aus dem Mund also gab es wieder gewolft (ohne Knochen) und Pankreatin
Juni: Eddie hatte nun 8 Kilo weniger,war nicht mehr der Hund,der er eigentlich ist und fing an zu humpeln.Nach Absetzen des Prednisolons nahm Eddie wieder zu.Die Verdauungsprobleme waren nicht mehr so schlimm wie im April,aber dennoch waren sie da.


Dezember: Ich fand eine tolle Arztpraxis,in der rausgefunden wurde was mein Schätzchen sonst noch an Diagnosen zu bieten hat. Es ist eine chronische Gastritis,Spondylose und HD. Er wird seitdem mit Heilpilzen für den Magen und bei der Entgiftung mit verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt ( ich habe Vom Arzt gesagt bekommen,dass Panacur und Bravecto+ Impfungen trotz schlechter Darmflora die Ursache allen Übels sind). Darmaufbau wird gemacht ( mit reifem Fleisch). Um die Gelenke zu unterstützen gibt es nun noch Knorpel dazu.

 

Momentan geht es ihm wunderprächtig. Er kann wieder rennen, spielen,fressen und das Leben genießen.

Im übrigen hatte keiner meiner beiden Hunde mehr Parasiten im Kot seit Prey.

 

Haben auch Sie eine Geschichte, die den Leidensweg ihres Hundes beschreibt, dann schreiben Sie uns bitte

[contact-form][contact-field label=’Name‘ type=’name‘ required=’1’/][contact-field label=’E-Mail‘ type=’email‘ required=’1’/][contact-field label=’Website‘ type=’url’/][contact-field label=’Kommentar‘ type=’textarea‘ required=’1’/][/contact-form]


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ein Gedanke zu “Eddys Leidensweg – Giardien, Pankreatitis, Durchfälle usw……….

  • Merlins Frauchen

    Es „freut“ mich zu lesen, dassihr auch Giardien und Pankreatitis hattet und wir damit nicht alleine sind.
    Merlin hat es gleichzeitig und wir sind ganz am Anfang unseres Genesungsweges. Dank dafür gilt unserer Tierärztin, die es sofort erkannt hat und vor allem auch zuhört, wenn wir als Halter neben den Magen-Darm-Beschwerden auch auf Verhaltsauffälligkeiten bzw. Schmerzen (Hecheln, Bauchschmerzen, Treppen meiden) des Tieres hinweisen. Ihre erste Reaktion war auch, der Bauch ist weich, es „sollte“ alles in Ordnung sein bzw. der Druck Test am Zahnfleisch spricht für einen guten Kreislauf. Vorsichtshalber bot sie uns aber an, ihn da zubehalten und eine Infusion zu geben und natürlich einen großen Bluttest zu machen. Das hat ihm wohl das Leben gerettet, da er völlig ausgetrocknet war und dies zusätzlich, zu den im Kot nachgewiesenen Geradien, die erhöhten Bauchspeicheldrüsenwerte aufzeigte, die auf eine Pankreatitis hinweisen.
    Die Behandlung ist nun nicht einfach oder vielmehr die Ernährung, vorerst kochen wir kochen wir, dann wollen wir aber wieder auf Futter umstellen. Auch hier bin ich sehr dankbar, dass unsere TA sich Zeit genommen hat, uns die Kriterien für das Futter (Fettegehalt vorerst unter 10%) genannt hat und Empfehlungen abgibt bzw. bei Nachfragen zu eigenen Futterwahl zur Verfügung steht.
    Wir „wissen“, dass wir uns zunächst von Tag zu Tag hangeln und bald von Woche zu Woche.
    Euer Leidensweg war nun über Jahr und ich verzweifle schon nach wenigen Tagen und vermisse meinen lebensfrohen Aussie. Wie hast du das psychisch ausgehalten? „Mein Merlin“ ist im Moment nicht mehr da, er will nicht Gassi gehen oder spielen. Natürlich muss er sich noch schonen, es ist die erste Woche nach der Diagnose. Er wirkt jedoch auch in der Wohnung ruhig und teilnahmslos, kein Interesse am Postboten, an Besuch oder das einmalige Wuffen, wenn draußen ein ihm unsympathischer Hund vorbei geht. Wie lange hat das bei Euch gedauert, bist „dein Hund“ wieder da war oder war er es nie wieder?